Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für die Nutzung der Software „Inventely" · Stand: August 2026
§ 1 Geltungsbereich, Unternehmereigenschaft
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software „Inventely" (Web- und Mobil-Anwendung, nachfolgend „Software") zwischen der Digital Network Solution GmbH, Königsallee 27, 40212 Düsseldorf (nachfolgend „Anbieter") und ihren Kunden.
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, als Unternehmer zu handeln.
(3) Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihnen ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die Software als Software-as-a-Service über das Internet zur Verfügung. Der Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils gewählten Tarifstufe gemäß der Preisübersicht auf inventely.de.
(2) Der Anbieter entwickelt die Software laufend weiter. Er darf Funktionen erweitern oder anpassen, soweit der vertraglich vereinbarte Kernfunktionsumfang erhalten bleibt.
§ 3 Registrierung und kostenloser Testzeitraum
(1) Die Nutzung setzt eine Registrierung mit Firmenname, Name und E-Mail-Adresse sowie die Aktivierung des Kontos über den zugesandten Bestätigungslink voraus.
(2) Mit der Aktivierung beginnt ein kostenloser, unverbindlicher Testzeitraum von 14 Tagen mit vollem Funktionsumfang. Zahlungsdaten sind hierfür nicht erforderlich. Ohne kostenpflichtige Bestellung endet der Zugang nach Ablauf des Testzeitraums automatisch; es entsteht keine Zahlungspflicht. Die eingegebenen Daten bleiben für einen angemessenen Zeitraum gespeichert und werden bei späterem Vertragsschluss wieder freigeschaltet.
§ 4 Vertragsschluss, Preise und Zahlung
(1) Die Darstellung der Tarife auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar. Der Vertrag über die kostenpflichtige Nutzung kommt zustande, indem der Kunde über die Anwendung eine Bestellung abgibt und der Anbieter diese durch Freischaltung des gewählten Tarifs annimmt.
(2) Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Abrechnung erfolgt je nach Wahl des Kunden monatlich oder jährlich im Voraus; bei jährlicher Zahlweise wird der ausgewiesene Rabatt gewährt.
(3) Die Zahlung erfolgt derzeit per Rechnung. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug fällig. Der Anbieter behält sich vor, künftig zusätzliche Zahlungswege (z. B. Kreditkarte, SEPA-Lastschrift über einen Zahlungsdienstleister) anzubieten.
(4) Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, darf der Anbieter den Zugang nach vorheriger Ankündigung bis zum Ausgleich der offenen Forderung sperren. Die Zahlungspflicht bleibt von der Sperrung unberührt.
§ 5 Laufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag läuft je nach gewählter Abrechnungsperiode einen Monat oder ein Jahr und verlängert sich jeweils um die gleiche Periode, wenn er nicht mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende der laufenden Periode in Textform (z. B. E-Mail) gekündigt wird.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(3) Ein Wechsel in eine höhere Tarifstufe ist jederzeit möglich; ein Wechsel in eine niedrigere Tarifstufe ist zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode möglich, sofern die Nutzung des Kunden die Grenzen der Zielstufe nicht überschreitet.
(4) Nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden auf Anforderung innerhalb von 30 Tagen einen Export seiner Daten in einem gängigen Format (z. B. CSV) zur Verfügung. Danach werden die Daten gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
§ 6 Verfügbarkeit
(1) Der Anbieter erbringt die Leistung mit einer Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel am Übergabepunkt des Rechenzentrums. Ausgenommen sind Zeiten geplanter Wartung, die nach Möglichkeit außerhalb üblicher Geschäftszeiten durchgeführt und rechtzeitig angekündigt werden, sowie Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters.
(2) Störungen wird der Anbieter unverzüglich nach Kenntnis beheben oder Umgehungslösungen anbieten.
§ 7 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und stellt sicher, dass auch seine Nutzer dies tun. Er informiert den Anbieter unverzüglich über eine missbräuchliche Nutzung seines Kontos.
(2) Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm und seinen Nutzern eingegebenen Inhalte verantwortlich und stellt sicher, dass keine Rechte Dritter verletzt werden. Er verpflichtet seine Nutzer auf die vertraglichen Nutzungsgrenzen.
(3) Der Kunde sichert selbst regelmäßig die von ihm exportierbaren Daten, soweit er sie über die vertraglichen Exportfunktionen hinaus vorhalten möchte.
§ 8 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Soweit der Kunde in der Software personenbezogene Daten verarbeitet, handelt der Anbieter als Auftragsverarbeiter. Die Parteien schließen hierzu einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, den der Anbieter mit Vertragsschluss bereitstellt. Ergänzend gilt die Datenschutzerklärung.
§ 9 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens jedoch auf die vom Kunden in den letzten zwölf Monaten vor dem Schadensereignis gezahlten Entgelte.
(3) Die verschuldensunabhängige Haftung für anfängliche Mängel nach § 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB ist ausgeschlossen.
(4) Für Datenverlust haftet der Anbieter nur in dem Umfang, in dem der Schaden auch bei ordnungsgemäßer, regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre; die Sicherungspflichten des Anbieters aus § 8 bleiben unberührt.
§ 10 Änderungen dieser AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft anpassen, soweit dies aufgrund geänderter Rechtslage, Rechtsprechung oder Weiterentwicklung der Leistungen erforderlich ist und den Kunden nicht unangemessen benachteiligt. Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform angekündigt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen; auf diese Folge wird in der Ankündigung gesondert hingewiesen. Widerspricht der Kunde, kann jede Partei den Vertrag zum Wirksamwerden der Änderung kündigen.
§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Düsseldorf, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.